
Energie- und Wasserversorgung
Umspannwerke, Batteriespeicher und Pumpwerke.
HelixHold Passives C-UAS-System
HelixHold ist für den Schutz von militärischen Liegenschaften, Umspannwerken, Tanklagern und anderen exponierten Objekten ausgelegt. Dafür wird ein belastbares Drohnenschutznetz an einer Stahlkonstruktion befestigt, die mit Schraubpfählen aus Stahl im Boden verankert ist.
Das System kann vorab geplant, gefertigt und vorbereitet werden, sodass nur noch die Montage bleibt, wenn Schutz benötigt wird.
Entwickelt und geliefert von Paalupiste, Finnland.
Das System
3Schutznetz
2Stahlrahmen
1Schraubpfähle
Schraubpfähle verankern die Konstruktion und nehmen Druck- und Zuglasten auf. Wo es die Bodenverhältnisse zulassen, sind weder Aushub noch Ortbeton nötig.
Die Konstruktion trägt das Netz und leitet Wind- und Anpralllasten in die Gründung ab. Sie kann als Überdachung oder als Einhausung ausgeführt werden, angepasst an das Objekt und die Platzverhältnisse.
Das Netz ist dafür ausgelegt, eine Drohne abzufangen, bevor sie das geschützte Objekt erreicht. Maschenweite, Vorspannung, Anzahl der Netzlagen und Abstand zum Objekt werden auf die im Projekt vereinbarte Bedrohungsannahme abgestimmt.
Risikomanagement
Detektion und aktive Drohnenabwehr (C-UAS) senken die Wahrscheinlichkeit, dass eine Drohne das Objekt erreicht. Ausschließen können sie das nicht. HelixHold ist die physische Barriere gegen dieses Restrisiko und funktioniert ohne Strom, Software oder Bedienpersonal.
Vorbereitung
Das System wird für den Standort geplant, Stahlkonstruktion und Netz werden vorab gefertigt und eingelagert. Wo es die Bodenverhältnisse zulassen, werden die Schraubpfähle eingedreht und mit Schutzkappen verschlossen, während der Standort in Betrieb bleibt.
Wird Schutz benötigt, bleibt nur noch die Montage. So kann sich ein Standort auf eine verschärfte Bedrohungslage vorbereiten, ohne dass die gesamte Konstruktion dauerhaft stehen muss. Das System lässt sich auch sofort montieren.
Vorab


Bei Bedarf


Aufpralltest
Eine Drohnenattrappe in der Größenklasse einer Shahed 136 wird in ein Netzfeld an einem Prüfrahmen aus Stahl geschossen, der auf Schraubpfählen von Paalupiste steht.


Zuerst wird das erforderliche Schutzniveau vereinbart, danach werden Netz, Konstruktion und Gründung darauf ausgelegt. Der Abstand zwischen Netz und Objekt berücksichtigt, wie weit das Netz beim Aufprall nachgibt. Zwei- oder dreilagige Netze sind üblich, ballistischer Schutz kann bei Bedarf ergänzt werden.
Einsatzbereiche

Umspannwerke, Batteriespeicher und Pumpwerke.

Werke der Verteidigungsindustrie, Depots und Fahrzeugabstellflächen.

Häfen, Terminals, Logistikflächen und Industrieanlagen.

Tanklager, Verladestellen und Kraftstofflager im Freien.
Lieferung
Gesamter Lieferumfang
Ein tragendes Gesamtsystem, bemessen nach den Eurocodes oder nationalen Normen.
Gründung mit Anschlusspunkten für die Konstruktion.
Konstruktion und Anschlüsse, geplant für Standort und Objekt.
Ausgelegt auf die vereinbarte Bedrohungsannahme, bei Bedarf mit Ersatznetzen.
Projektbezogen vereinbart
Paalupiste plant, fertigt und errichtet Gründungen und Stahlkonstruktionen. Projekte wurden in ganz Europa und in den USA umgesetzt.


Das hängt vom Objekt, von der Drohnenbedrohung, vom Platz um das Objekt und von den Bodenverhältnissen ab. Eine allgemeine Beschreibung des Standorts genügt, um Schutz- und Gründungsvarianten zu besprechen.
Ja. Wo oberflächennaher Fels oder erdverlegte Leitungen das Eindrehen von Pfählen verhindern, kann die Konstruktion auf Betonballast stehen. Wo Pfähle möglich sind, ist die Montage in der Regel einfacher und effizienter.
Bei HelixHold werden Netz, Befestigungen, Konstruktion und Gründung gemeinsam für den Aufprall einer Drohne ausgelegt. Wer nur ein Netz kauft, muss Konstruktion, Anschlüsse und Gründung gesondert klären.
Nein. HelixHold ergänzt sie als passive Barriere für den Fall, dass eine Drohne das Objekt erreicht.
Von der zu schützenden Fläche, dem Schutzniveau, der Konstruktion, den Bodenverhältnissen und dem Montageumfang. Sobald diese Punkte feststehen, erstellen wir ein Angebot mit Preis und Lieferterminen.
Bei einer Ausführung in Etappen kann die Gründung als erste Etappe eingeplant werden.
Das hängt vom Standort und von der Größe der Konstruktion ab. Sind Konstruktion und Netz bereits gefertigt und ist die Gründung gesetzt, bleibt nur noch die Montage.
Die Netzfelder lassen sich austauschen. Zum Lieferumfang können Ersatznetze gehören, sodass der Schutz nach einem Aufprall schnell wiederhergestellt werden kann.
Für den Anfang genügen eine allgemeine Beschreibung des Objekts, seine ungefähre Größe und der Zeitrahmen. Ist die Drohnenbedrohung bereits bekannt, kann sie ergänzt werden. Die genauen Anforderungen erarbeiten wir gemeinsam.
Formular und E-Mail eignen sich nur für eine allgemeine, nicht sensible erste Kontaktaufnahme. Zeichnungen, Lagepläne und genaue Angaben zum Objekt werden ausschließlich über einen vorab vereinbarten sicheren Übertragungsweg ausgetauscht.
Die Konstruktionen werden nach den Eurocodes oder den jeweils geltenden nationalen Normen bemessen.
HelixHold kann für den Aufprall von UAS der Group 3-4 und in Sonderausführung für Bedrohungen der Group 5 ausgelegt werden, jeweils nach der Klassifizierung des US-Verteidigungsministeriums. Zur Group 3 gehören Einweg-Angriffsdrohnen (OWA) wie die Shahed 136. Klassifizierungskriterien und Bemessungsannahmen werden für jedes Projekt vertraulich besprochen. Ausgeführte Projekte sind vertraulich und werden nicht veröffentlicht.
Kontakt
Klären Sie mit uns, ob HelixHold für Ihren Standort infrage kommt und wie ein Projekt ablaufen würde. Für den Anfang genügt eine allgemeine Beschreibung des Objekts.
Ihre Anfrage ist eingegangen. Wir melden uns per E-Mail oder Telefon, um den Standort zu besprechen.
Bitte senden Sie Zeichnungen oder sensible Angaben erst, wenn wir einen sicheren Übertragungsweg vereinbart haben.
Ihre Anfrage konnte nicht gesendet werden. Ihre Angaben bleiben im Formular erhalten. Versuchen Sie es erneut oder wenden Sie sich per E-Mail oder Telefon an uns (siehe unten).
Sie erreichen uns auch telefonisch unter +358 19 523 2312. Bitte halten Sie Anfragen per E-Mail allgemein und lassen Sie sensible Standortangaben weg.
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